Werwölfe im Düsterwald - auch bei uns im Zeltlager?

Pfarrverband Hacklberg am 17.08.2026

Vom 3. bis 7. August 2026 ver­wan­del­te sich die Mes­ser­schmid­müh­le in ein geheim­nis­vol­les Dorf mit­ten im Düs­ter­wald. Unter dem Mot­to ​„Wer­wöl­fe im Düs­ter­wald – auch bei uns im Zelt­la­ger?“ war­te­ten fünf Tage vol­ler Aben­teu­er, Gemein­schaft und einer gan­zen Men­ge Miss­trau­en auf die Teil­neh­me­rin­nen und Teilnehmer. 

Ein Dorf in Gefahr

Kaum war das Zelt­la­ger gestar­tet, ereig­ne­ten sich im Dorf merk­wür­di­ge Din­ge. Bewoh­ner ver­schwan­den, geheim­nis­vol­le Spu­ren tauch­ten auf und schnell stand fest: Wer­wöl­fe trei­ben ihr Unwesen! 

Um den Gefah­ren aus dem Wald auf den Grund zu gehen, wur­den die Kin­der als tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung ins Dorf geru­fen. Doch Vor­sicht war gebo­ten – denn wer nachts zum Wer­wolf wur­de, konn­te am Tag schließ­lich wie ein ganz gewöhn­li­cher Dorf­be­woh­ner aussehen. 

Mit Hil­fe von Sehe­rin, Hexe, Amor, Jäger und Leib­wäch­ter begann die Suche nach den Schuldigen. 

Zwischen Schutzamulett und Schnitzeljagd

Ob bei der Schnit­zel­jagd auf den Spu­ren Amors, beim Duell im Düs­ter­wald oder beim gro­ßen Lager­spiel: Über­all galt es, gemein­sam Auf­ga­ben zu bewäl­ti­gen und das Dorf für die kom­men­den Näch­te zu wappnen. 

Beim Duell wink­te dafür ein ganz beson­de­rer Preis: das geheim­nis­vol­le Schutz­amu­lett, dem eine beson­de­re Kraft gegen die Wer­wöl­fe nach­ge­sagt wurde. 

Am Mitt­woch wur­de schließ­lich klar, dass selbst die Vor­rä­te des Dor­fes nicht mehr sicher waren. Die hung­ri­gen Wer­wöl­fe hat­ten sich über die Essens­vor­rä­te aus der Küche her­ge­macht. Höchs­te Zeit also, Aus­rüs­tung zu bau­en, Res­sour­cen zu sam­meln und sich auf die nächs­ten Angrif­fe vorzubereiten. 

Misstrauen liegt in der Luft

Je mehr Bewoh­ner ver­schwan­den, des­to schwie­ri­ger wur­de es, Freund von Feind zu unter­schei­den. Beim Nacht­spiel ging es des­halb den Spu­ren der Sehe­rin nach: Zer­bro­che­ne Kugeln, geheim­nis­vol­le Hin­wei­se und aller­lei ver­wirr­te See­len führ­ten die Grup­pen durch eine auf­re­gen­de Nacht. 

Und natür­lich durf­te auch unser eige­ner Lager­song nicht fehlen: 

„Auuuuuuuuuu – Die Wer­wöl­fe sind da! 
Auuuuuuuuuu – Wer ist die Gefahr?“ 

Spä­tes­tens hier war jedem klar: Ganz so sicher, wie es im Dorf viel­leicht aus­sah, war es längst nicht mehr. 

Das große Finale

Am Don­ners­tag erreich­te die Geschich­te ihren Höhe­punkt. Beim Bun­ten Abend wur­den die Ereig­nis­se der ver­gan­ge­nen Näch­te auf­ge­deckt und so man­ches Geheim­nis gelüftet. 

Dann kam die letz­te Ent­schei­dung: Wer steckt wirk­lich hin­ter den Angriffen? 

Mit ver­ein­ten Kräf­ten und den gesam­mel­ten Hin­wei­sen gelang schließ­lich das Unglaub­li­che: Alle Wer­wöl­fe wur­den ent­deckt und der Fluch des Düs­ter­wal­des gebrochen! 

Zurück aus dem Düsterwald

Am Frei­tag konn­te das Dorf wie­der auf­at­men. Beim gemein­sa­men Got­tes­dienst blick­ten wir auf eine ereig­nis­rei­che Woche zurück, bevor es ans Zel­te abbau­en und Abschied neh­men ging. 

Hin­ter einer sol­chen Aben­teu­er­wo­che steckt schon lan­ge vor der Anrei­se viel ehren­amt­li­che Arbeit des Pfarr­ver­bands Hack­lberg. Das Lager­lei­tungs­team um Tami Wenz­ke, Flo­ri­an Irou­schek, Anna Ragal­ler, Lau­ra Eich­ber­ger und Mat­thi­as Gey­er hat gemein­sam mit Küche, Orga und Grup­pen­lei­tung dafür gesorgt, dass aus einer Idee ein ech­tes Zelt­la­ger wurde. 

Zurück blei­ben vie­le neue Erin­ne­run­gen, Freund­schaf­ten und ver­mut­lich die eine oder ande­re Lek­ti­on fürs Leben: 

Man soll­te nie­man­dem trau­en. Auch die­sem Bericht nicht. 

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