Vom 3. bis 7. August 2026 verwandelte sich die Messerschmidmühle in ein geheimnisvolles Dorf mitten im Düsterwald. Unter dem Motto „Werwölfe im Düsterwald – auch bei uns im Zeltlager?“ warteten fünf Tage voller Abenteuer, Gemeinschaft und einer ganzen Menge Misstrauen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Ein Dorf in Gefahr
Kaum war das Zeltlager gestartet, ereigneten sich im Dorf merkwürdige Dinge. Bewohner verschwanden, geheimnisvolle Spuren tauchten auf und schnell stand fest: Werwölfe treiben ihr Unwesen!
Um den Gefahren aus dem Wald auf den Grund zu gehen, wurden die Kinder als tatkräftige Unterstützung ins Dorf gerufen. Doch Vorsicht war geboten – denn wer nachts zum Werwolf wurde, konnte am Tag schließlich wie ein ganz gewöhnlicher Dorfbewohner aussehen.
Mit Hilfe von Seherin, Hexe, Amor, Jäger und Leibwächter begann die Suche nach den Schuldigen.
Zwischen Schutzamulett und Schnitzeljagd
Ob bei der Schnitzeljagd auf den Spuren Amors, beim Duell im Düsterwald oder beim großen Lagerspiel: Überall galt es, gemeinsam Aufgaben zu bewältigen und das Dorf für die kommenden Nächte zu wappnen.
Beim Duell winkte dafür ein ganz besonderer Preis: das geheimnisvolle Schutzamulett, dem eine besondere Kraft gegen die Werwölfe nachgesagt wurde.
Am Mittwoch wurde schließlich klar, dass selbst die Vorräte des Dorfes nicht mehr sicher waren. Die hungrigen Werwölfe hatten sich über die Essensvorräte aus der Küche hergemacht. Höchste Zeit also, Ausrüstung zu bauen, Ressourcen zu sammeln und sich auf die nächsten Angriffe vorzubereiten.
Misstrauen liegt in der Luft
Je mehr Bewohner verschwanden, desto schwieriger wurde es, Freund von Feind zu unterscheiden. Beim Nachtspiel ging es deshalb den Spuren der Seherin nach: Zerbrochene Kugeln, geheimnisvolle Hinweise und allerlei verwirrte Seelen führten die Gruppen durch eine aufregende Nacht.
Und natürlich durfte auch unser eigener Lagersong nicht fehlen:
„Auuuuuuuuuu – Die Werwölfe sind da!
Auuuuuuuuuu – Wer ist die Gefahr?“
Spätestens hier war jedem klar: Ganz so sicher, wie es im Dorf vielleicht aussah, war es längst nicht mehr.
Das große Finale
Am Donnerstag erreichte die Geschichte ihren Höhepunkt. Beim Bunten Abend wurden die Ereignisse der vergangenen Nächte aufgedeckt und so manches Geheimnis gelüftet.
Dann kam die letzte Entscheidung: Wer steckt wirklich hinter den Angriffen?
Mit vereinten Kräften und den gesammelten Hinweisen gelang schließlich das Unglaubliche: Alle Werwölfe wurden entdeckt und der Fluch des Düsterwaldes gebrochen!
Zurück aus dem Düsterwald
Am Freitag konnte das Dorf wieder aufatmen. Beim gemeinsamen Gottesdienst blickten wir auf eine ereignisreiche Woche zurück, bevor es ans Zelte abbauen und Abschied nehmen ging.
Hinter einer solchen Abenteuerwoche steckt schon lange vor der Anreise viel ehrenamtliche Arbeit des Pfarrverbands Hacklberg. Das Lagerleitungsteam um Tami Wenzke, Florian Irouschek, Anna Ragaller, Laura Eichberger und Matthias Geyer hat gemeinsam mit Küche, Orga und Gruppenleitung dafür gesorgt, dass aus einer Idee ein echtes Zeltlager wurde.
Zurück bleiben viele neue Erinnerungen, Freundschaften und vermutlich die eine oder andere Lektion fürs Leben:
Man sollte niemandem trauen. Auch diesem Bericht nicht.


