Weltgebetstag der Frauen

Pfarrverband Hacklberg am 14.03.2025

Info Icon Helga Odia-Kausner

Frauenbund des Pfarrverbands Hacklberg feiert Weltgebetstag unter dem Motto: „Wir sind wunderbar geschaffen“.

Der jähr­lich statt­fin­den­de Welt­ge­bets­tag, ein fes­ter Bestand­teil im Rah­men der katho­li­schen Frau­en­be­we­gung, stell­te in die­sem Jahr die Cook­in­seln in Mit­tel­punkt der Betrach­tung. Wie eine Per­len­ket­te sind sie auf­ge­reiht die 15 Inseln im Süd­pa­zi­fik. Frau­en­bund­vor­sit­zen­de von Hack­lberg Hel­ga Odia-Kaus­ner lud auch die Mit­glie­der der Zweig­ver­ei­ne St. Koro­na und Schal­ding l.D. zur Gebets­stun­de in die Pfarr­kir­che St. Kon­rad. Anhand einer sehr infor­ma­ti­ven Power­point-Prä­sen­ta­ti­on stell­ten Eli­sa­beth und Wolf­gang Ebner die geo­gra­phi­schen, poli­ti­schen und sozia­len Gege­ben­hei­ten der dort leben­den Men­schen vor. Die Mao­ris sind stolz auf ihre Kul­tur, ihre Tra­di­ti­on und ihre Spra­che. Lei­der gab es in der Geschich­te auch Schat­ten­sei­ten in die­sem Tro­pen­pa­ra­dies mit den wun­der­ba­ren Strän­den, Pal­men, exo­ti­schen Früch­ten und bun­ten Blu­men­krän­zen. Letz­te­re wur­den von den Mis­sio­na­ren im Got­tes­dienst ver­bo­ten, eben­so wie die Mao­ri­s­pra­che in der Zeit der bri­ti­schen Kolo­ni­al­zeit. Heu­te gibt es ande­re Pro­ble­me: Der Kli­ma­wan­del hat gefähr­li­che Zyklo­nen und damit Über­flu­tun­gen zur Fol­ge. Zudem sind die rei­chen Boden­schät­ze auf dem Mee­res­grund im Blick­feld der Indus­trie­na­tio­nen, wodurch das Öko­sys­tem bedroht wird. Doch der Opti­mis­mus der indi­ge­nen Bevöl­ke­rung bleibt unge­bro­chen. Kia ora­na – so begrü­ßen sie sich. Dies bedeu­tet: Ich wün­sche dir, dass du lan­ge und gut lebst, dass du leuch­test wie die Son­ne und mit den Wel­len tanzt. Die Frau­en auf den Cook­in­seln sehen die Welt und auch sich selbst als wun­der­ba­res Geschenk Got­tes. Ihre For­de­rung lau­tet, alles in unse­ren Kräf­ten Ste­hen­de zum Erhalt die­ser Schöp­fung zu tun. Alle soll­ten eine gro­ße Wel­le zu bil­den, die genug Kraft hat, etwas Posi­ti­ves zu bewir­ken. Instru­men­tal erzeug­tes Mee­res­rau­schen bil­de­te den Schluss des nach­hal­ti­gen Welt­ge­bets­tags, man fühl­te sich gleich­sam in die Kari­bik ver­setzt. Ein gro­ßes Dan­ke­schön von Hel­ga Odia-Kaus­ner erging für die musi­ka­li­sche Beglei­tung an Fami­lie Vor­der­mei­er mit den Solis­tin­nen Bet­ti­na und Hele­na Weber sowie Isa­bel Sar­u­ben­ko. Dan­ke auch an alle Spre­che­rin­nen, vor­an Sr. Han­ne­lo­re Her­tel, für Ideen und Mit­wir­kung bei der Auf­be­rei­tung des The­mas. Zum kuli­na­ri­schen Aus­klang mit Ver­kos­tung der lan­des­ty­pi­schen Spei­sen waren alle anwe­sen­den Frau­en­bund­mit­glie­der in den Pfarr­saal ein­ge­la­den. A. Sie­bert 
 

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