Rosen & mehr - Frauenbund Hacklberg im Eferdinger Land

Pfarrverband Hacklberg am 01.07.2026

Info Icon A. Siebert

Auf Einladung der Vorsitzenden des Frauenbundes Hacklberg, Helga Odia-Kausner, starteten die Mitglieder von St. Konrad sowie der Zweigvereine mit einem voll besetzten Bus in Richtung Österreich, genauer gesagt nach Eferding. 
 

Eine Fahrt in den Som­mer soll­te es wer­den mit vie­len unter­schied­li­chen Ein­drü­cken, auch die Kuli­na­rik kam nicht zu kurz. Durch die herr­li­che Land­schaft des Donau­tals ging es zunächst zum Gast­haus ​„Hiasl­wirt“, um dann gestärkt den ers­ten Höhe­punkt anzu­steu­ern, das Rosa­ri­um der Fami­lie Gru­ber. Dort dreht sich dort alles um die Köni­gin der Blu­men, die Rose, die hier in unbe­schreib­li­cher Viel­falt zur Ent­fal­tung kommt. Ein Para­dies für Rosen­lieb-haber: 250 Rosen­sor­ten mit über 1000 Rosen in unter­schied­li­chen Far­ben und For­men, als Boden­de­cker oder Kas­ka­den, Rabat­ten, Klet­ter­ro­sen oder Rosen­bäum­chen erwar­te­ten dort die Besu­cher. Frau Gru­ber, Inha­be­rin des Rosa­ri­ums, gab Ein­blick in die Ent­ste­hungs­ge­schich­te des Unter­neh­mens und des­sen stän­di­ger Wei­ter­ent­wick­lung. Mit Stolz wies sie auf Rari­tä­ten hin, die man nicht in einem Gar­ten­cen­ter fin­den kann, bei­spiels­wei­se eng­li­sche und his­to­ri­sche Sor­ten. Auf die Fra­gen der Besu­che­rin­nen bezüg­lich der Anla­ge eines Bee­tes oder der Pfle­ge all­ge­mein ging sie bereit­wil­lig ein und mach­te deut­lich, dass Rosen, obgleich sie lan­ge blü­hen, rela­tiv unkom­pli­ziert sind. Dann ging die Fahrt wei­ter zur Besich­ti­gung der Stadt­pfarr­kir­che, auch Efer­din­ger Dom genannt und dem hei­li­gen Hip­po­lyt geweiht. Die Vor­sit­zen­de infor­mier­te die Mit­rei­sen­den bereits im Bus über die Sehens­wür­dig­kei­ten des Got­tes­hau­ses. Die drei­schif­fi­ge spät­go­ti­sche Hal­len­kir­che wur­de von 1450 – 1505 vom Pas­sau­er Dom­bau­meis­ter Jörg Win­disch gebaut. In der Innen­aus­stat­tung setz­ten sich spä­ter baro­cke und neu­go­ti­sche Ele­men­te durch. Eine erwäh­nens-wer­te Beson­der­heit bil­det die Zwil­lings­wen­del­trep­pe zur Orgel­em­po­re. 
Dann soll­ten noch­mals die Blu­men im Blick­punkt ste­hen. Den letz­ten Teil des Tages­aus­flugs bil­de­te der Besuch des Gar­tens der Geheim­nis­se in Stro­heim, nahe Efer­ding. Das schön ange­leg­te Ter­rain erstreckt sich weit­läu­fig ins Efer­din­ger Becken und beein­druckt den Betrach­ter mit sei­ner flo­rea­len Viel­falt. Das Geheim­nis liegt im Wech­sel der Blu­men­ar­ten, die sich jah­res­zei­ten­be­dingt ver­än­dern und in den Far­ben des Regen­bo­gens erfreu­en – eine Augen­wei­de für jeden Besu­cher. Für die Frau­en­bund­mit­glie­der boten sich oran­ge­far­be­ne Tag­li­li­en, Rosen, blau­er Laven­del und Glo­cken­blu­men in über­bor­den­der Fül­le. Bei Kaf­fee, Kuchen und küh­len­den Geträn­ken, auch guten Gesprä­chen konn­te man noch­mals den Blick schwei­fen las­sen über die schö­ne Land­schaft und die wun­der­ba­re Blu­men­welt, bevor es wie­der Rich­tung Pas­sau ging.
A. Sie­bert

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