Auch nach der großen Hitze und der langen Trockenheit konnten verschiedene Kräuter und Blumen für die Kräuterbuschen gesammelt werden. Dazu gehören zum Beispiel Johanniskraut, Lavendel, Melisse und Rosen.
Aus diesen Kräutern entstanden auch bei uns die Kräuterbuschen, die wie jedes Jahr verkauft und anschließend im Gottesdienst von Pfarrer Markus Kirchmeyer gesegnet wurden. Bereits am Vortag hatte der Frauenbund die Kräuterbuschen mit viel Liebe gebunden. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Verein zur Förderung spastisch gelähmter Kinder zugute.
Gerade in diesem trockenen Sommer wird uns vielleicht noch einmal bewusst, wie wertvoll die Natur und das, was uns geschenkt wird, sind. Regen und Sonne, Wachstum und Ernte – vieles davon können wir nicht selbst bestimmen. Umso mehr lädt uns der Kräuterbuschen dazu ein, dankbar für die Schöpfung zu sein und auf Gott zu vertrauen.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es bei sommerlichen Temperaturen noch einen kleinen Umtrunk mit kalten Getränken. So blieb Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Ein kleiner Gedanke zum Mitnehmen
Mariä Himmelfahrt erinnert uns an Maria und ihr Vertrauen.
Vielleicht ist dieser Tag auch eine Einladung an uns selbst: innezuhalten, durchzuatmen und darauf zu vertrauen, dass nicht immer alles sofort einen Sinn ergeben muss.
Manchmal reicht es, den nächsten Schritt zu gehen.
Was gibt dir Hoffnung, wenn du gerade nicht weißt, wie es weitergeht?
Vielleicht nehmen wir genau diesen Gedanken mit: innezuhalten, dankbar zu sein und darauf zu vertrauen, dass wir unseren Weg nicht allein gehen. (Anna Lena Rösch)

