Frauenbund des Pfarrverbands Hacklberg in Faschingslaune

Pfarrverband Hacklberg am 12.03.2026

Info Icon Anne Siebert

„In der Pfarrei geht’s heute rund, wir feiern Fasching kunterbunt“. Unter diesem Motto hatte die  Vorsitzende des Frauenbunds Hacklberg, Helga Odia-Kausner,  die Frauen des Pfarrverbands eingeladen.

Mit dabei auch die Senio­ren­grup­pe unter der Lei­tung von Mar­kus Bal­di­ni. Mas­kiert und guter Lau­ne freu­ten sie sich im Gast­hof Öller auf einen när­ri­schen Nach­mit­tag. Und sie soll­ten nicht ent­täuscht wer­den. 
Bereits bei der Begrü­ßung, die Orga­ni­sa­to­rin­nen waren als Spiel­kar­ten ver­klei­det, was sich noch als Gag her­aus­stel­len soll­te, über­reich­te die zwei­te Vor­sit­zen­de Elvi­ra Vie­mann jedem Besu­cher einen süßen Krap­fen. Musi­ka­lisch sorg­te das Duo ​„Strom­los“ für bes­te Stim­mung und noch mehr Schwung. Bei­de hat­ten jede Men­ge Kar­ne­vals­lie­der und alt bekann­te Schla­ger in ihrem Reper­toire , wozu man ein­fach mit­sin­gen und schun­keln muss­te. Aber auch die Tanz­flä­che blieb nicht unge­nutzt, denn das Tanz­bein zu schwin­gen ver­ste­hen Frau­en jeder Alters­klas­se. Elvi­ra Vie­mann wies in ihrem Gedicht über älte­re Frau­en dar­auf hin, dass fort­ge­schrit­te­nes Alter kei­nen Hin­de­rungs­grund dar­stellt für Unter­neh­mun­gen aller Art. Das bewei­sen die gefüll­ten Cafés, die vol­len Rei­se­bus­se und die Besu­cher­zah­len bei kul­tu­rel­len Ange­bo­ten. Das Nach­mit­tags­pro­gramm bot aber noch mehr Facet­ten, der Humor soll­te nicht zu kurz kom­men. Für unter­halt­sa­me Ein­la­gen sorg­ten die Akteu­re Ursu­la Mei­er, Mar­got Schrött­ner und Char­lot­te Schrank.
Eli­sa­beth Ebner, Vor­sit­zen­de des Frau­en­bun­des von Schal­ding, ver­such­te mit lau­ni­gen Wor­ten den Anwe­sen­den weis­zu­ma­chen, dass die katho­li­sche Kir­che durch­aus mit der Zeit gehe und Neue­run­gen posi­tiv gegen­über­ste­he. Davon soll­te der nach­fol­gen­de Sketch mit der Beicht-App über­zeu­gen. Hier­bei lie­ße sich der Gang zum Beicht­stuhl erspa­ren und die Abso­lu­ti­on kön­ne prak­tisch online erfol­gen. Sogar paar­wei­se sei die­ses digi­ta­le Ange­bot nutz­bar, wovon eine Ehe­frau ihren Mann über­zeu­gen woll­te. Lei­der schei­ter­te das Vor­ha­ben an der man­geln­den Akzep­tanz des Ehe­part­ners.
Zwei wei­te­re Ein­la­gen stell­ten die Per­for­mance eines Wit­zes dar. Bei einem davon unter­hal­ten sich zwei Män­ner, die bereits das Zeit­li­che geseg­net hat­ten. Der eine starb wegen über­gro­ßer Freu­de, der ande­re war erfro­ren. Bei­der Tod hat­te mit der Untreue der Ehe­frau zu tun. Der miss­traui­sche Ehe­mann durch­such­te die Woh­nung, konn­te aber kei­nen Lieb­ha­ber ent­de­cken. Erfreut ob die­ser Tat­sa­che erlitt er einen töd­li­chen Herz­an­fall. Hät­te er jedoch in der Gefrier­tru­he nach­ge­se­hen, wor­in sich der Lieb­ha­ber ver­steckt hielt, könn­ten bei­de noch leben, so die spä­te Erkenntnis…Ein einem wei­te­ren Sketch ging es um das Pro­blem der Ein­nah­me eines vom Arzt ver­schrie­be­nen Medi­ka­ments. Die latei­ni­sche For­mu­lie­rung mach­te öfte­res Nach­fra­gen erfor­der­lich. Schließ­lich über­setz­te der all­mäh­lich generv­te Medi­zi­ner die Wor­te all­zu ein­deu­tig und ern­te­te dabei spon­ta­nen Lach­erfolg. Es blieb neben­bei viel Zeit sich ein Gläs­chen Sekt zu gön­nen oder aus­gie­big zu plau­dern. Schließ­lich dann ein span­nen­der Moment: Die Zie­hung der vor­her ver­kauf­ten Kar­ten­lo­se. Hel­ga Odia Kaus­ner, als leben­de Spiel­kar­te ver­klei­det, konn­te 25 Gut­schei­ne von Hack­lber­ger Lebens­mit­tel­märk­ten ergat­tern und etli­chen Gewin­nern somit sicht­lich Freu­de berei­ten. 
Ein mehr als unter­halt­sa­mer Faschings­nach­mit­tag war es gewe­sen, von dem jede Besu­che­rin noch ein wenig Faschings­lau­ne, einen Krap­fen oder den oder ande­ren Gewinn mit nach Hau­se neh­men konn­te. (ans)
 

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