Am zweiten Adventssonntag verwandelte sich die Pfarrkirche in Schalding links der Donau in einen Ort der Musik, Besinnung und Gemeinschaft. Zahlreiche Zuhörer kamen, um beim traditionellen Adventssingen die Vorfreude auf Weihnachten zu teilen und viele Besucher füllten die ganze Pfarrkirche.
Den Beginn gestalteten die Kinder des Kindergartens mit dem Lied „Weihnachtslichter“. Anschließend kam der Hl. Nikolaus persönlich herein, sprach besinnliche Worte und hatte auch kleine Gaben für die Kinder dabei.
Nun erfüllten die Passauer Jagdhornbläser den Raum mit dem feierlichen Hubertusgruß. Im Anschluss folgten viele musikalische Beiträge der verschiedenen Schaldinger Musikgruppen und Solisten.
Der Schaldinger Chor, der Frauenchor, der Chor Stimmfest 17 und die Mos-Hackl-Singers erwärmten mit gefühlvollen, schwungvollen und nachdenklichen Liedern die Herzen der Besucher.
Durch zahlreiche instrumentale Weisen und Stücke wie die der Tischharfengruppe, Hannes Hieke am Klavier, der Schaldinger Stubenmusik samt Dreigesang und Konrad und Ludwig Rüther an Geige und Klavier konnten die Besucher die Vorfreude auf das Weihnachtsfest spüren.
Zum Finale vereinten sich alle Chöre mit „Durch die Nacht“, bevor die Passauer Jagdhornbläser mit dem Waldchoral den musikalischen Bogen schlossen.
Maxi Springinklee führte durch das Programm und umrahmte die adventliche Stunde mit Versen und nachdenklichen Worten. Organisiert und das Programm zusammengestellt hatte die Schaldinger Organistin und Chorleiterin Maria Ritter.
Nach dankenden Worten folgte noch eine letzte besinnliche Einlage: Der traditionelle Andachtsjodler, den alle gemeinsam anstimmten, erfüllte das ganze Gotteshaus.
Anschließend erfüllte wohlwollender und lang anhaltender Applaus die Kirche.
Im Anschluss an das Adventskonzert lud der Pfarrgemeinderat vor der Kirche zu einem Glühweinumtrunk ein. Die fleißigen Ministranten verkauften selbst gemachten Kuchen, der sehr gut bei den Besuchern ankam. So ließen viele Besucher den Abend in geselliger Runde ausklingen und nahmen vielleicht ein Stück adventlicher Wärme mit nach Hause. (Text: Maria Ritter)

